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IAS hilft der U.S. Army entscheidende Informationen zu verbreiten
National Ground Intelligence Center wendet die Software IAS (Image Access Solutions) im Training und bei Aufklärungsmissionen an

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Militärisches Personal, das in der ganzen Welt eingesetzt wird, ist bei seinen taktischen Entscheidungen, von aktuellen und exakten Informationen abhängig. Aufgrund von früheren Verzögerungen beim Transfer von kritischen, raumbezogenen Informationen des NGIC (National Ground Intelligence Command) der Vereinigten Staaten, war eine bessere Lösung für die Bild- und Informationsweitergabe bei eingeschränkten Bandbreiten notwendig. Auf der Suche nach einer praktikablen Lösung hat sich die U.S. Army an das Unternehmen ITT Visual Software Solutions und dessen Software IAS gewendet.

Das 2003 auf den Markt eingeführte System IAS ist eine innovative Lösung für die Bildkomprimierung, den Bildzugriff und die Bildübertragung. IAS nutzt die "intelligente streaming technology" sowie die Bildkomprimierungstechnologie des JPEG2000 Standards um die hohe Kompressions, das Management und die Weitergabe raumbezogener Bilder und Daten zu gewährleisten. Der IAS Server/Converter verbindet, kodiert und komprimiert Bilder, archiviert die Daten in einer Bild-Bibliothek und übermittelt die Daten an den Nutzer, der entweder eine IAS Viewer Workstation oder den IAS PDA Viewer betreibt.

Richard Thompson, Leiter der Bildbearbeitung bei der NGIC, erkannte die Notwendigkeit für die Einheiten im Feld, während eines Einsatzes schnellen Zugriff auf orts-spezifische Bilddaten zu gewährleisten. Thompson konzipierte und implementierte weltweit eine auf IAS basierende Softwarelösung, um das amerikanische Militär mit diesem wertvollen System zu unterstützen und so den Erfolg der Missionen zu steigern.

"Wir nutzen IAS in vielen Einsatzgebieten," erklärt Thompson, "Einheiten die beim Einsatzort aufmarschieren, können jetzt ihre benötigten Bilddaten empfangen. "Zusätzlich wird IAS in aktuellen Operationen und Missionen in Übersee genutzt." In den meisten Fällen kontaktieren ihn die Soldaten bevor sie zu einem Training oder auf eine Aufklärungsmission gehen und fragen bestimmte Darstellungen spezifischer Orte ab. Daraufhin stellt Thompson die relevanten Bilder auf dem IAS Server/Converter bereit, was den Nutzern den Zugriff von ihren Arbeitsplätzen auf die Daten ermöglicht.

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IAS bietet als Mehrwert einen einzigartigen Lösungsweg für die Nutzer im Gelände an, die bei den verfügbaren eingeschränkten Bandbreiten ohne dieses System, nicht in der Lage wären, wichtige Bilder und Metadaten zu erhalten. Thompson erklärt, "Mein Ziel für IAS ist es, Bilder rechtzeitig, auch bis zum niedrigsten Rang, anzubieten. Früher, bei anderen Applikationen, hatten wir mit verschiedensten Einschränkungen der Bandbreite in der Datenübermittlung zu kämpfen." In der Vergangenheit nutzten Einheiten 56Kbit oder Modemverbindungen um Daten zu übermitteln. Großvolumige Daten und hochaufgelöste Bilddaten führten schnell zu großen Belastungen der Systemarchitektur. Dadurch waren die konventionellen Systeme in letzter Konsequenz nicht länger praktikabel für die Anwender. Deswegen wurden in einigen Fällen nur Fragmente oder Bildausschnitte übermittelt, um die Übertragungsgröße zu verringern. Aufgrund dieser Vorgehensweise gingen häufig entscheidende Informationen in den nicht übertragenen Bildausschnitten verloren. "Wenn Bildanalysten im Feld sind, möchte ich, dass sie diejenigen Bilder erhalten, die sie benötigen, so dass sie ihre Auswertung vor Ort durchführen können. Ich möchte nicht, dass sie nur Bildausschnitte bekommen und auf jemanden in Washington DC angewiesen sind, der für sie ihre Bilder analysiert", verdeutlichte Thompson.

Mit der IAS Lösung vor Ort ist NGIC in der Lage, Einheiten simultan sowohl bei der operationellen als auch bei der taktischen Planung zu unterstützen. Bevor sie IAS einsetzten, verschickten sie kleine JPEG Files entweder über E-Mail, einen FTP-Server oder sogar nur auf Disketten. Diese kleinen Bilddaten beinhalteten oft nur einen kleinen Ausschnitt des relevanten Gebietes. Obwohl sie einen Teil des Bildes sehen konnten, konnten die Nutzer nicht damit interagieren. Ohne die Kapazitäten von IAS, verloren die Einheiten im Feld, aufgrund der langen Zeitperioden um überhaupt erst Zugang zu den Daten zu erhalten, entscheidende Informationen "Sie wurden aufgrund dieser Einschränkungen ohne ausreichende Informationen mit unbekannten Situationen konfrontiert. Das ist inakzeptabel," betont Thompson.

Das amerikanische Joint Readiness Training Center setzt bereits jetzt IAS umfangreich in den Anwendungsgebieten ein und plant diesen Einsatz im Feldeinsatz noch auszudehnen. Darüber hinaus nutzten Einheiten des Militärs IAS bei Konvoi-Einsätzen in Übersee. IAS beinhaltet eine Funktionalität, die es dem Anwender ermöglicht, Bilder schnellstmöglich an einen Nutzer vor Ort zu versenden und das Bild als eine Standard NITF-Datei (National Imagery Transfer Format) zu speichern. Diese NITF-Funktionalität ermöglicht es den Bilddatenauswertern ihre Bilder in andere Softwarepakete, wie z.B. in ENVI, zur kompletten Bildauswertung und -analyse, zu exportieren.

Für die Zukunft plant die NGIC die Softwarelösung IAS auch in der ISTF (Imagery Sustainment Training Facility) einzusetzen. Soldaten, die eine Ausbildung zum Bildmanagement und zur Bildanalyse benötigen, haben dazu Zugang. "Diese Anwendung hat großes Potential", meint Thompson, "Ich möchte sicherstellen, dass die Army alles hat, was sie benötigt. IAS erlaubt es Soldaten und Einheiten, bis hinunter zur Brigadeebene, nahezu in Echtzeit Zugang zu grundlegenden Aufklärungsdaten zu erhalten. Dies erleichtert die Planung von Missionen und Operationen erheblich. In der Lage zu sein, basierend auf ihren Prioritäten und den Aufklärungsbedürfnissen, ihre eigenen, maßgeschneiderten Bild-Produkte zu entwerfen, ist für die Soldaten ein entscheidender Vorteil."