Extraktion geographischer
Objekte in urbanen Räumen
Operationale Kombination von IDL, ENVI und externen Anwendungen
bei der Hugin GmbH

Durch die Verfügbarkeit hochauflösender Satellitendaten ist es notwendig geworden
neue Klassifikationsansätze zu entwickeln, die zum einen die geometrische Information der
hochauflösenden Daten übertragen auf der anderen Seite aber Vieldeutigkeiten und nicht
relevante Objekte unterdrücken. Dies ist ausschließlich mit objektorientierten Methoden
möglich. Dargestellt ist ein Beispiel für die Bearbeitung der Bebauungsstruktur von
Dresden und seiner näheren Umbebung auf der Basis von SPOT Daten. Die Bearbeitung basiert
auf der Möglichkeit, einzelne Gebäude, Verkehrswege, Gewässer und andere geographische
Objekte durch einen Algorithmus zu isolieren und morphologische und topologische
Eigenschaften für die Bildanalyse zu nutzen.
Aus einer auf der Basis von Objekten durchgeführten automatischen Bildanalyse können
Informationen über Bebauungsdichte, Gebäude-Strukturtyp, Nutzungstypen Infrastruktur,
Bodenversiegelung gewonnen werden. Die Arbeit mit Bildobjekten erzeugt automatisch Objekte
im Vektorformat, die unmittelbar für eine Weiterverarbeitung in einem GIS genutzt werden
können.
IDL erweist sich als ausgezeichnetes Werkzeug um Programme für die Isolation
geographischer Objekte mit der ENVI-Nutzeroberfläche zu verknüpfen und damit
Eigenentwicklungen schnell, kostengünstig und nutzerfreundlich zu realisieren. Mit
unabhängigem Programmen lassen sich Rechenzeit und Systembelastung für große Projekte
und individuelle Anwendungen optimieren. Die Benutzerführung und die Visualisierung der
Ergebnisse wurden in IDL realisiert. In Verbindung mit der ENVI-Oberfläche steht dem
Benutzer eine Vielzahl von Werkzeugen für die Bildbearbeitung und Archivierung bereit.

Segmente geographischer Objeke mit Zufallsfarben
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